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Fortbildung über KI in der Zahnheilkunde

20260320

Künstliche Intelligenz verändert die zahnärztliche Praxis bereits bei der Befundung und im Arbeitsablauf. Bei der Frühjahrsfortbildung vom Kieferorthopäden Prof. Dr. Polzar KKU im März 2026 auf der Burg Ronneburg steht das Thema „KI in der Zahnarztpraxis 2026 – Effizienz, Sicherheit und Perspektive“ im Mittelpunkt. Als Zahnärztin oder Zahnarzt ordnest du dort ein, welche Rolle KI in deinem Praxisalltag spielen kann.

KI in der Zahnheilkunde: Einzug und Perspektiven

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie künstliche Intelligenz zunehmend in die Zahnheilkunde Einzug hält und welche Veränderungen sich daraus für deinen Praxisalltag ergeben. Ein Professor einer Universität hielt dazu einen Beitrag über künftige Einsatzfelder. Dabei ging es um die Perspektive, dass KI zahnmedizinische Abläufe künftig ergänzen kann, während die fachliche Beurteilung bei dir bleibt. Die besprochenen Entwicklungen reichen von der Unterstützung bei der Befundung bis zu möglichen Anwendungen in der Planung.

Aktuelle Entwicklungen in der Zahnarztpraxis

Schon heute begegnet dir KI vor allem als Unterstützung bei der Auswertung zahnmedizinischer Daten. Bei Röntgenbildern kann sie auffällige Bereiche markieren, die du anschließend selbst fachlich prüfst und in den klinischen Befund einordnest. Der Beitrag stellte diesen Einzug in die Praxis als Teil einer breiteren Entwicklung dar, nicht als Ersatz für deine Erfahrung. Entscheidend bleibt, dass du die Hinweise mit Anamnese, Untersuchung und konkreter Fragestellung abgleichst.

Zukünftige Einsatzmöglichkeiten

Künftig könnte KI dich stärker bei der Behandlungsplanung und der strukturierten Nutzung vorhandener Patientendaten unterstützen. Der universitäre Beitrag richtete den Blick auf solche Einsatzmöglichkeiten, ohne einzelne Anwendungen oder einen Zeitplan festzulegen. Für dich bedeutet das, neue Systeme nach ihrem konkreten Nutzen im Praxisablauf zu beurteilen: Ein Vorschlag zur Befundung muss nachvollziehbar sein und sich mit deinem klinischen Urteil verbinden lassen. Die Verantwortung für Diagnose und Therapieentscheidung bleibt bei dir.

BereichRolle der KIDeine Aufgabe
RöntgenbefundungAuffällige Bereiche markierenHinweise klinisch prüfen
BehandlungsplanungMögliche Unterstützung künftigVorschläge fachlich bewerten
PatientendatenStrukturierte Nutzung als PerspektiveBefunde im Kontext einordnen

KI-gestützte Auswertung von Röntgenbildern

Für deine Fortbildung ist entscheidend, wie die automatische Bildauswertung in den klinischen Ablauf einzuordnen ist. Vorgestellt wurde ein System, das ein einzelnes Röntgenbild auf Zahnfehlstellungen, Zahnschäden und bereits erfolgte Behandlungen hin analysieren kann. Die Software liefert damit verschiedene Befunde aus derselben Aufnahme, die du mit deiner klinischen Untersuchung und der Krankengeschichte abgleichst. Besonders bei der Besprechung eines Bildes lässt sich so nachvollziehen, welche Bereiche das System als auffällig markiert.

Erkennung von Zahnfehlstellungen und Zahnschäden

Bei der Beurteilung von Zahnfehlstellungen hebt das System Positionen hervor, die in der Aufnahme von der erwarteten Zahnstellung abweichen. Zugleich markiert es mögliche Schäden an den Zähnen, sodass du gezielt prüfen kannst, ob die dargestellte Auffälligkeit mit deinem klinischen Befund übereinstimmt. Die Markierung ersetzt keine Diagnose: Entscheidend bleiben Bildqualität, Aufnahmewinkel und deine Untersuchung. Zeigt die Software etwa einen verdächtigen Bereich an einer Zahnkrone, kannst du diesen gezielt mit dem übrigen Befund abgleichen.

Auswertung von Zahnbehandlungen

Auch bereits durchgeführte Behandlungen kann das System anhand des Röntgenbildes auswerten. Für dich ist diese Information nützlich, wenn du vorhandene Versorgungen im Bild erfassen und mit der dokumentierten Behandlungsgeschichte abgleichen möchtest. Die KI ordnet sichtbare Behandlungsspuren ein, doch die klinische Bewertung liegt weiterhin bei dir: Eine Aufnahme zeigt nicht automatisch, wann oder aus welchem Grund eine Maßnahme erfolgt ist. Halte daher erkannte Versorgungen getrennt von Angaben fest, die du aus der Patientenakte entnimmst.

  • Prüfe, ob die Aufnahme den gesamten relevanten Zahnbereich abbildet.
  • Beachte, dass Überlagerungen die Erkennung einzelner Strukturen erschweren können.
  • Ordne jede Markierung dem passenden Zahn zu.
  • Dokumentiere auffällige Befunde nachvollziehbar in der Patientenakte.

Begegnungen und Präsenz vor Ort

Vor Ort konnten Sie neben den fachlichen Inhalten auch persönliche Eindrücke aus dem Veranstaltungsumfeld sammeln. Die räumliche Gestaltung führte Sie durch unterschiedliche Bereiche der Burg Ronneburg, vom kleinen Vorraum bis zu den Räumen für die Fortbildung. So ergaben sich Gelegenheiten, Gespräche außerhalb des Vortragsprogramms zu führen und zugleich den konkreten Rahmen der Veranstaltung kennenzulernen.

Messestand in der Burg Ronneburg

Im kleinen Vorraum stand ein kleiner Messestand, an dem „Fischers Online Marketing“ vertreten wurde. Beim Vorbeigehen konnten Sie den Anbieter direkt vor Ort wahrnehmen und sich einen Eindruck von dessen Präsenz im Umfeld der Fortbildung verschaffen. Der Stand befand sich nicht im Vortragsraum, sondern in einem vorgelagerten Bereich der Burg Ronneburg.

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Austausch im Rahmen der Fortbildung

Zwischen den Programmpunkten bot Ihnen der Vorraum einen passenden Ort für kurze Gespräche, ohne den Ablauf der Fortbildung zu unterbrechen. Dort konnten Sie Fragen an die Vertretung von „Fischers Online Marketing“ richten oder Eindrücke mit anderen Teilnehmenden austauschen. Der persönliche Kontakt ergänzte die fachlichen Beiträge um eine direkte Begegnung vor Ort. Gerade der kleine Messestand im Vorraum machte sichtbar, welche Anbieter die Veranstaltung in der Burg Ronneburg begleiteten.

OrtPräsenzMögliche Begegnung
Kleiner VorraumMessestandKontakt mit „Fischers Online Marketing“
VeranstaltungsräumeFortbildungsprogrammGespräche zwischen Programmpunkten
Burg RonneburgVeranstaltungsortPersönliche Eindrücke vor Ort

Fazit

Die Frühjahrsfortbildung verband den Blick auf künftige KI-Anwendungen mit einem vorgestellten System zur Auswertung dentaler Röntgenbilder. Für dich wurde damit greifbar, wie sich strategische Fragen und ein konkreter Einsatzbereich in der Zahnarztpraxis ergänzen. Entscheidend bleibt, dass du KI-Ergebnisse fachlich einordnest und sie nicht mit einer eigenständigen Diagnose verwechselst. Die Fortbildung verknüpfte so den Ausblick auf mögliche Anwendungen mit der praktischen Röntgenbildauswertung.

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