2 Tage Disneyland Paris Erfahrung
Inhaltsverzeichnis
Warum ich keine Bilder vom Disneyland Paris in meinem Blog zeigen darf
Leider kann ich in diesem Blog keine vielen Bilder vom Disneyland Paris veröffentlichen. Das liegt daran, dass Disney sehr strenge Urheberrechte und Bildrechte hat. Wer ohne Erlaubnis Fotos von den Attraktionen, Shows oder Figuren veröffentlicht, riskiert Abmahnungen und rechtliche Probleme. Um solche unangenehmen Folgen zu vermeiden, verzichte ich lieber auf viele Bilder und konzentriere mich auf meine Erlebnisse und Eindrücke.
Mein Besuch im Disneyland Paris: Zwei Parks, ein magisches Erlebnis
Das Disneyland Paris besteht aus zwei eigenständigen Parks, die jeweils ihren ganz eigenen Charme und Themenwelten bieten:
Disneyland Park
Der klassische Märchenpark mit dem berühmten Schloss im Zentrum. Hier taucht man ein in fünf liebevoll gestaltete Themenbereiche wie die Main Street, Fantasyland, Adventureland, Discoveryland und Frontierland. Bekannte Attraktionen wie die Achterbahn Big Thunder Mountain, das Labyrinth von Alice im Wunderland oder die beliebten Paraden sorgen für magische Momente.
Disney’s Walt Disney Studios Park (Adventure World)
Der moderne Themenpark mit Fokus auf Filme und Kinoerlebnisse. Hier findet man den Marvel Avengers Campus, spannende Pixar-Aktivitäten und neue Welten wie das „World of Frozen“ (Die Eiskönigin). Actionreiche Fahrgeschäfte, Shows und interaktive Erlebnisse machen diesen Park besonders für Filmfans attraktiv.
Für jeden Park benötigt man eine eigene Eintrittskarte oder man kauft ein Kombiticket, mit dem man zwischen beiden Parks wechseln kann. Praktisch ist die Disneyland Paris App, mit der man die Tickets digital hinterlegen und immer griffbereit haben kann. Die Preise variieren je nach Ticketart: Für einen einzelnen Park gibt es Tickets ab ca. 59 €, für Kombitickets und Hauptsessions kann es bis zu 159 € pro Erwachsenem kosten.
Vorbereitung: So plant man einen Besuch im Disneyland Paris
Zwei Tage sind definitiv zu kurz, um alle Attraktionen, Shows und Paraden in Ruhe zu erleben. Man sieht zwar viel, aber am Abend ist man oft erschöpft. Deshalb empfehle ich bequeme Schuhe, passende Kleidung und ein paar Snacks sowie Getränke mitzunehmen. Wasserflaschen kann man an verschiedenen Stationen kostenlos auffüllen.
Zum Parken gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich habe meinen Parkplatz vorab in Deutschland gebucht, was sehr praktisch war. Die Einfahrt funktioniert über eine Ticketnummer, die man bei der Buchung erhält. Besonders angenehm: Das Parken an E-Ladesäulen kostet keine extra Parkgebühr, lediglich der Stromverbrauch wird berechnet – und das ist in Frankreich dank Atomenergie günstiger als in Deutschland.
App, Fotopass, Goldpass und Restaurantreservierungen
Extras, die den Besuch erleichtern
Der Fotopass für ca. 90 € ist zwar nicht günstig, aber lohnt sich, wenn man mehrere Tage im Park verbringt. Er speichert professionelle Fotos von Achterbahnfahrten und Charaktertreffen, die man später herunterladen kann. Wer Zeit hat, kann auch bei den Charakteren Unterschriften sammeln und Fotos machen lassen.
Der Goldpass ermöglicht den schnellen Zugang zu Attraktionen und Shows ohne lange Wartezeiten. Ich habe für zwei Shows extra Pässe gebucht, was den Besuch deutlich entspannter macht. Über die App kann man diese Zusatzleistungen bequem buchen.
Für einige Themenrestaurants muss man Monate im Voraus reservieren, da sie sehr beliebt sind. Ich habe am ersten Tag im „Hunter Grill“ gegessen, einem All-you-can-eat-Restaurant mit guter Qualität.
Tag 1: Disneyland Park – Ein Märchen wird lebendig

Wir waren früh dran und konnten trotz Parkplatzbuchung schnell einparken. Der Sicherheitscheck am Eingang ist gründlich, aber gut organisiert. Der Park öffnet offiziell um 9:30 Uhr, Hotelgäste dürfen schon ab 8:30 Uhr rein.
Im Park fühlt man sofort den Zauber: Die liebevolle Gestaltung, die Musik und die bekannten Figuren lassen Kindheitserinnerungen aufleben. Die Attraktionen sind thematisch perfekt inszeniert, und selbst die Warteschlangen sind mit passender Dekoration und Musik unterhaltsam.
Wir haben viele Highlights erlebt: die Tassenfahrt aus Alice im Wunderland, die Star Wars 3D-Brille, die dunkle Space Mountain Achterbahn mit Star Wars Elementen und die beeindruckende „King of the Lions“ Live-Show. Zwischendurch sind wir mit der Parklokomotive gefahren und haben die Wildwasserbahn „Pirates of the Caribbean“ genossen. Zum Abschluss gab es ein leckeres Essen im „Hunter Grill“.
Tag 2: Disney’s Avengers Park – Action und Abenteuer

Am zweiten Tag starteten wir etwas später, um abends das Feuerwerk zu sehen. Der Avengers Park ist modern und detailreich gestaltet, mit vielen Souvenirläden und Restaurants.
Die Avengers-Achterbahn war ein Highlight mit schnellem Start und Loopings, allerdings mit langen Wartezeiten. Captain America und andere Superhelden liefen durch den Park und waren beliebte Fotomotive. Weitere Highlights waren die ruhige Rapunzel-Attraktion, das beeindruckende „World of Frozen“ und die Pixar-Show „Together: A Pixar Musical Adventure“ mit Live-Orchester.
Im Toy Story Bereich gab es kleinere und größere Fahrgeschäfte, und wir konnten sogar ein Foto mit einem Toy Story Soldaten machen. Die Spider-Man Bahn war interaktiv und spannend, aber auch hier mussten wir lange warten.
Am Abend ging es zurück in den Disneyland Park zum Feuerwerk vor dem Schloss. Wer einen guten Platz möchte, sollte mindestens zwei Stunden vorher da sein. Das Feuerwerk mit Musik, Lichtshow und Filmausschnitten war ein perfekter Abschluss.
Mein Fazit zum Essen im Disneyland Paris
Das Essen im „Hunter Grill“ war frisch und lecker, mit guter Qualität bei Fleisch und Desserts. Das Frozen Restaurant bot frischen Fisch und Gemüse, allerdings sind die Portionen eher klein und die Preise hoch. Snacks sind oft klein und teuer, sodass man als Erwachsener mehrere bestellen muss, um satt zu werden.
Es gibt auch ruhige, klimatisierte Orte zum Ausruhen, teilweise mit Bars für Erwachsene.


Süßigkeiten wie Macarons sind von hoher Qualität, aber ebenfalls teuer.
Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern kann man schnell 350 bis 400 Euro pro Tag für Essen und Snacks ausgeben, selbst wenn man Getränke mitbringt. Wer sparen möchte, sollte sich Essen und Getränke mitnehmen und gezielt planen.
Zusammenfassung: Zwei Tage Disneyland Paris – Ein magisches, aber kostspieliges Abenteuer
Der Besuch im Disneyland Paris ist wie eine Reise in die Kindheit. Man taucht ein in bekannte Geschichten, trifft Lieblingscharaktere und erlebt magische Momente. Für Kinder ist es ein unvergessliches Highlight.
Zwei Tage reichen aber bei weitem nicht aus, um alles in Ruhe zu genießen. Lange Wartezeiten und der Zeitdruck machen den Besuch anstrengend. Wer viel sehen will, sollte über Zusatzpässe wie den Goldpass nachdenken und frühzeitig Tickets und Restaurantreservierungen buchen.
Das Essen und die Souvenirs sind teuer, was den Besuch insgesamt kostspielig macht. Trotzdem ist Disneyland Paris ein Erlebnis für die ganze Familie – aber man sollte sich bewusst sein, dass es ein teurer Spaß ist, der gut geplant sein will.
Es geht auch günstig!
Mit einem Airbnb in der Nähe, Tickets nicht in er Hauptferienzeit alles frühzeitig gebucht und wenn man sich Essen in den Park mit nimmt wird man auch eine schöne Zeit dort verbringen, die nicht so viel kostet.





